Planungs­dokumente: 9. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Goosefeld für das Gebiet "westlich der Dorfstraße und südöstlich der Bundesstraße 203" - erneute Auslegung + Beteiligung

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

5.2. Regionalplan für den Planungsraum III (2000)

Die Regionalpläne leiten sich aus den Raumordnungsplänen auf Landesebene ab. In dem vorliegenden Fall ist der Regionalplan aus dem Landesraumordnungsplan (LROP 1998) abgeleitet, der 2010 von dem LEP abgelöst wurde. Er befindet sich derzeit in Überarbeitung.

Abweichungen sind daher möglich, wobei der LEP die aktuellen Ziele und Grundsätze der Landesplanung darstellt. Insbesondere die Aussagen zum Siedlungsrahmen sind durch den LEP-Entwurf überholt.

Im Regionalplan befinden sich die nachfolgenden, das Plangebiet betreffenden Aussagen und Darstellungen:

  • Die Gemeinde liegt im Stadt- und Umlandbereich bezogen auf das Mittelzentrum Eckernförde.
  • Der Ortsteil Goosefeld liegt innerhalb des Naturparkes 'Hüttener Berge'.
  • Westlich des Ortsteiles Goosefeld ist ein 'Gebiet mit besonderer Bedeutung für den Abbau oberflächennaher Rohstoffe' ausgewiesen.
  • Die Gemeinde liegt innerhalb eines 'Gebietes mit besonderer Bedeutung für Tourismus und Erholung'.

Bewertung

Aus dem Regionalplan ergeben sich keine weiteren Vorgaben für die Planung.

5.3. Flächennutzungsplan (1978)

Im derzeit geltenden Flächennutzungsplan (Ursprungsfassung) ist das gesamte Plangebiet als „Fläche für die Landwirtschaft“ dargestellt.

Bewertung

Um eine bauliche Nutzung zu ermöglichen, ist es erforderlich, dass die Darstellung des Flächennutzungsplanes für das Plangebiet geändert wird.

6. Standortwahl und Umfang der baulichen Entwicklung (Standortprüfung)

Wie bereits in Kapitel 1 dargelegt, weist das Feuerwehrgerätehaus Sicherheitsmängel auf, die durch eine bauliche Erweiterung und Umbau der Feuerwehr zu beseitigen wären. Eine bauliche Erweiterung und Umbau des bestehenden Grundstückes ist jedoch aufgrund mehrerer Faktoren nicht umsetzbar. Zum einen ist das Grundstück aufgrund seiner historischen Lage in der Dorfmitte nicht ausreichend groß und auch nicht durch Grundstückszukäufe zu vergrößern, um das Gebäude sowie die Stellplatzanlage baulich zu erweitern. Zum anderen befindet sich im Nahbereich des Feuerwehrgerätehauses schützenswerter Baumbestand, der einer Erweiterung im Wege steht.

In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 14.11.2018 hat die Gemeinde die Erstellung einer Standortalternativenprüfung beschlossen.