Planungs­dokumente: 9. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Goosefeld für das Gebiet "westlich der Dorfstraße und südöstlich der Bundesstraße 203" - erneute Auslegung + Beteiligung

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

12. Kampfmittel

Gemäß der Anlage zur 'Landesverordnung zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit durch Kampfmittel' (Kampfmittelverordnung) vom 07.05.2012 gehört die Gemeinde Goosefeld nicht zu den Gemeinden, die durch Bombenabwürfe im 2. Weltkrieg in besonderem Maße betroffen waren. Aus diesem Grund ist ein Vorkommen von Kampfmitteln im Plangebiet nicht wahrscheinlich. Eine Untersuchung des Plangebietes in Hinblick auf ein mögliches Vorkommen von Kampfmitteln ist deshalb nicht erforderlich.

13. Hinweis zum Landeswaldgesetz

Die untere Forstbehörde hat in seiner Stellungnahme darauf hingewiesen, dass gemäß § 24 des Landeswaldgesetzes (LWaldG) mit den künftig innerhalb des Plangebietes vorgesehenen Gebäuden ein Abstand von 30 m zum östlich gelegenen Wald einzuhalten ist.

14. Lärmimmissionen

Im Rahmen der 9. Änderung des Flächennutzungsplanes wurde eine Schallimmissionsprognose erstellt, dabei wurden drei Standortszenarien durchgeprüft. Auf Grundlage der vorliegenden Hochbauplanung wird nachgewiesen, dass durch die Ansiedlung einer Feuerwehr aus immissionsschutzrechtlicher Sicht keine nicht ausräumbaren Belastungen hinsichtlich des Schallschutzes auftreten werden.

Maßnahmen resultieren nicht aus der Immissionsschutzprognose sondern werden erst auf der verbindlichen Bauleitplanebene erstellt.

In der weiteren Bearbeitung des Bebauungsplanes Nr. 11 der Gemeinde Goosefeld folgt ein Schallgutachten. In diesem wird geprüft, welche Immissionsbelastungen aufgrund des ordnungsgemäßen Betriebes der Feuerwehr bei den angrenzenden baulichen Nutzungsstrukturen auftreten können. Das Schallgutachten deckt die Immissionsbelastungen auf und stellt gleichzeitig reduzierende Maßnahmen dar, die, sofern möglich, im Rahmen des verbindlichen Bebauungsplanes festgesetzt werden müssen.