Planungs­dokumente: 9. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Goosefeld für das Gebiet "westlich der Dorfstraße und südöstlich der Bundesstraße 203"

Begründung

2. Anlass und Ziele der Planung

Das Feuerwehrgerätehauses in Goosefeld weist Sicherheitsmängel auf, die über die normale bauliche Unterhaltung hinaus gehen.

1. Unzureichende Anzahl von PKW-Stellplätzen;

2. Fehlende getrennte Zu- und Abfahrten von Privatfahrzeugen und

Feuerwehrfahrzeugen;

3. Schutzausrüstung lagert in der Fahrzeughalle;

4. Zu wenig Lagermöglichkeiten;

Eine bauliche Erweiterung und Umbau des bestehenden Feuerwehrgerätehauses ist aufgrund der geringen Grundstücksgröße nicht möglich. In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurde am 06.11.2017 wurde beschlossen, das Feuerwehrgerätehaus durch einen Neubau an einem neuen Standort zu ersetzen.

Durch die 9. Änderung des Flächennutzungsplanes soll die planungsrechtliche Voraus-setzung geschaffen werden, um den Bebauungsplan Nr. 11 aufstellen zu können, durch den der Bau des geplanten Feuerwehrgerätehauses ermöglicht werden soll.

1.

3. Aufstellungsbeschluss, rechtliche Grundlagen

In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurde am 17.03.2020 der Aufstellungsbeschluss für die 9. Änderung des Flächennutzungsplanes gefasst. Der Aufstellungsbeschluss wurde ortsüblich öffentlich bekanntgemacht.

Die Aufstellung der 9. Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgt nach dem Baugesetz-buch in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBl. I S. 3634) i.V.m. der Baunutzungsverordnung (BauNVO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.11.2017 (BGBl. I S. 3786), der Planzeichenverordnung (PlanzV) vom 18.12.1990, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 04.05.2017 (BGBl. I. S. 1057), dem Bundesnaturschutz-gesetz (BNatSchG) in der Fassung vom 29.07.2009, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.09.2017 (BGBl. I S. 3434), dem Landesnaturschutzgesetz Schleswig-Holstein (LNatSchG) in der Fassung vom 24.02.2010, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 27.05.2016, und der aktuellen Fassung der Landesbauordnung (LBO).