Planungs­dokumente: Bebauungsplan der Gemeinde Trittau Nr. 59 Gebiet: Westlich Hamburger (L94), südlich angrenzend an die vorhandene Bebauung Lessingstraße / Hamburger Straße

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

2.1. Einleitung

2.1.1. Inhalte und Ziele des Bauleitplans

In der Gemeinde Trittau besteht nach den Erhebungen der Verwaltung dringender Bedarf nach weiteren Kinderbetreuungseinrichtungen, daher wird die Entwicklung einer solchen Einrichtung im Plangebiet vorgesehen.

Das Maß der baulichen Nutzung wird bei der Ausweisung einer Gemeinbedarfsfläche nicht notwendig festgesetzt, orientiert sich im vorliegenden Fall, zur Ermittlung des erforderlichen Kompensationsbedarfes, jedoch an dem von Mischgebieten mit einer maximal zulässigen Grundflächenzahl von 0,6. Weitere Festsetzungen zur Art der baulichen Nutzung werden nicht getroffen.

Gegen die freie Landschaft im Süden wird das Gebiet durch bestehende Knickstrukturen abgeschirmt. Zum Schutz dieser Knickstrukturen wird diesen eine Grünfläche vorgelagert. Zur Hamburger Straße und den nördlich angrenzenden Baugrundstücken sorgen Baumpflanzungen für eine optische und funktionale Trennung zwischen Verkehrs- bzw. Wohnbauflächen und KITA.

2.1.2. Für die Planung bedeutsame Fachgesetze und Fachpläne

Nach § 1 (6) Nr. 7 Baugesetzbuch (BauGB) sind Belange des Umweltschutzes einschließlich des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu berücksichtigen, nach § 1a BauGB sind die umweltschützenden Belange in der Bauleitplanung einzustellen und nach § 50 Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) sind schädliche Umweltauswirkungen auszuschließen.

Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zielt auf die Sicherung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts, der Regenerationsfähigkeit und der nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter ab. Das Gesetz wird im Rahmen der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung berücksichtigt.

Das Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG) hat die Sicherung und Wiederherstellung der nachhaltigen Funktionen des Bodens zum Ziel. In der Planung wird diesem Ziel durch einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden im Hinblick auf mögliche Versiegelungen, Auf- und Abgrabungen sowie Bodenverdichtungen entsprochen.

Ziel des BImSchG ist der Ausschluss schädlicher Umweltauswirkungen. Dieser Belang fließt in die fachliche Betrachtung mit ein und wird bei Erfordernis über Lärmschutzfestsetzungen und Abstandsregelungen berücksichtigt.

Die Ziele der Raumordnung und Landesplanung sowie Aussagen zur Berücksichtigung in der Planung sind unter Ziffer 1.2. der Begründung aufgeführt.

Der Landschaftsplan zielt auf die Sicherung örtlicher Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege ab. Abweichungen hiervon wurden bei der Aufstellung der vorliegenden Bauleitplanung aus naturschutzfachlicher Sicht beurteilt (vgl. Belang g, Abs. 2.2.1).

Luftreinhalte- oder Lärmminderungspläne liegen für den Plangeltungsbereich nicht vor.