Planungsdokumente: B-Plan Nr. 18A - 10. Änderung für das Mischgebiet an der Süderstraße

Begründung

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Rechtsgrundlagen

Rechtliche Grundlagen für den Bebauungsplan bilden:

Baugesetzbuch - BauGB - in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 20..10.2015 (BGBl. I S. 1722) geändert worden ist.

Baunutzungsverordnung – BauNVO - in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.01.1990 (BGBl. I S. 132), die zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 11.06.2013 (BGBl. I S. 1548) geändert worden ist

Landesbauordnung Schleswig-Holstein - LBO - in der Fassung vom 22.01.2009 (GVOBl. S. 6), letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert (Art. 1 Ges. v. 14.06.2016, GVOBl. S. 369)

Planzeichenverordnung – PlanZV 1990 - vom 18.12.1990 (BGBl. 1991 I S. 58), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 22.07.2011 (BGBl. I S. 1509)

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege - Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG – vom 29.07.2009 (BGBl. I S. 2542), in Kraft getreten am 01.03.2010, das durch Artikel 19 des Gesetzes vom 13.10.2016 (BGBl. I S. 2258) geändert worden ist, zuletzt geändert durch Artikel 2 G v. 04.08.2016 (BGBl. S. 1972)

Gesetz zum Schutz der Natur - Landesnaturschutzgesetz – LNatSchG - in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Februar 2010 (GVOBl. Schl.-H. S. 301, ber. S. 486), letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert (Art. 1 Ges. v. 27.05.2016, GVOBl. S. 162)

Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung – UVPG – in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.02.2010 (BGBl. I S. 94), das durch Artikel 2 des Gesetzes vom 30. November 2016 (BGBl. I S. 2749) geändert worden ist, zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 13.10.2016 (BGBl. I S. 2258)

Landesgesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung – Landes-UVP-Gesetz – LUVPG vom 13.05.2003 (GVOBl. S.246), letzte berücksichtigte Änderung: Ressortbezeichnungen ersetzt (Art. 9 LVO v. 16.03.2015, GVOBl. S. 96)

Arbeitshilfe des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Schleswig- Holstein- Amt für Planfeststellung Energie- zur Beachtung des Artenschutzrechtes in der Planfeststellung aus dem Jahr 2013

1. Beschreibung der Lage und des Umfanges des Bebauungsplangebietes

Der Bebauungsplan Nr. 18 A (Ursprungsplan) umfasst das Gebiet zwischen Süderstraße, Olof- Palme- Allee, Landesdeich und Alter Hafen und stammt aus dem Jahre 1982.

Der eigentliche Änderungsbereich beinhaltet das bestehende Mischgebiet südlich der Süderstraße, das so bereits im Ursprungsplan festgesetzt und im Flächennutzungsplan dargestellt ist. Der Bebauungsplan Nr. 18 A „Soesmenhusener Land/ Altenhafen“ - 10. vereinfachte Änderung wird wie folgt umgrenzt:

im Norden: durch die Süderstraße,

im Osten: durch den Blumenring und die westliche Grenze der Flurstücke 32/58 und 32/73 der Flur 4,

im Süden: durch die nördliche Grenze der Flurstücke 629, 628, 627, 701, 625, 624, 623, 32/86, 723 der Flur 4 am Ginsterweg und

im Westen: durch die östliche Grenze der Flurstücke 32/77 und 14/7 der Flur 4.

Die Größe des Plangebiets beträgt ca. 7.478 m².

Abb. 1 Luftbild, unmaßstäblich

Stadt Brunsbüttel, Luftbild: Landesamt für Vermessung und Geoinformation SH, 2016

Entwicklung aus dem Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan stellt für den Geltungsbereich der 10. Änderung des Bebauungsplan Nr. 18A ein Mischgebiet dar, so dass die vereinfachte Bebauungsplanänderung gemäß § 8 Abs. 2 BauGB aus dem Flächennutzungsplan entwickelt ist.

Abb. 2 Auszug aus dem Flächennutzungsplan, unmaßstäblich

Stadt Brunsbüttel, 2005

2. Planungsanlass und Planungsziel

Die 10. Änderung des Bebauungsplans Nr. 18A "Soesmenhusener Land / Altenhafen" wird aufgestellt, um das Aufstellen von Werbeanlagen für das bestehende Mischgebiet an der Süderstraße zu regeln.

Für das Mischgebiet ist der Ursprungsplan aus dem Jahr 1982 rechtskräftig, dieser wird auch in der Zukunft seine Rechtskraft behalten. Deswegen und damit die Festsetzungen dieses Bebauungsplans weiterhin gelten, wird die 10. Änderung als „einfacher Bebauungsplan“ aufgestellt, in der zusätzlich zu den Festsetzungen des Bebauungsplans Nr. 18A durch den Text lediglich das Aufstellen von Werbeanlagen geregelt wird. Freistehende Werbeanlagen sind nicht zulässig, außer an der Stätte der Leistung. Außerdem werden die Anzahl, die Lage, die maximale Größe und Eigenschaften der Werbeanlagen festgesetzt.

Abb. 3 Auszug aus dem Bebauungsplan Nr. 18A, unmaßstäblich

Stadt Brunsbüttel, 1982

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