Planungs­dokumente: 2. Änderung B-Plan Nr. 21 Gemeinde Owschlag

Begründung

2.1 Planungserfordernis und Planungsziele

Zur Ordnung der städtebaulichen Entwicklung im Rahmen der baulichen und sonstigen Nutzung wird für das o.g. Plangebiet eine 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 21 aufgestellt. Er trifft innerhalb seines räumlichen Geltungsbereiches rechtsverbindliche Festsetzungen für die städtebauliche Entwicklung entsprechend den kommunalen Zielsetzungen.

Die Änderung des Bebauungsplanes wurde notwendig, um in dem Planbereich auf einer Gesamtfläche von ca. 1,3 ha eine den Funktionsbedürfnissen der Gemeinde Owschlag entsprechende Nutzung und bauliche Entwicklung zu ermöglichen.

Trotz intensiver Bemühungen ist es der Gemeinde Owschlag in den vergangenen Jahren nicht gelungen, genügend Investoren für das ursprüngliche Planungsziel, nämlich der Errichtung eines Alten- und Pflegeheimes sowie eines begleitenden Mehrgenerationendorfes zu finden. Diese sollten im Zentrum sowie im südlichen Plangebiet angesiedelt werden. Daher hat sich Gemeinde zusammen mit einem Vorhabenträger nun entschlossen, im südlichen Planbereich eine 'klassische', ortstypische Wohnbebauung zu ermöglichen.

In der Gemeinde Owschlag ist der Bedarf an Wohnbauland ungebrochen hoch. Dem gegenüber verfügt die Gemeinde derzeit nicht über ein entsprechendes Angebot. Im letzten Wohngebiet (Bebauungsplan Nr. 20 – Baugebiet Wühren) sind bereits alle Grundstücke verkauft und bebaut. Da der Gemeinde derzeit keine weiteren Flächen für eine wohnbauliche Entwicklung zur Verfügung stehen, stellen die Flächen im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 21 die einzige, kurzfristig realisierbare Alternative dar.

3 Planinhalt und Festsetzungen

3.1 Art der baulichen Nutzung

Die bestehende Festsetzung als Allgemeine Wohngebiete wird nicht verändert.