Planungs­dokumente: 7. Änderung des B-Plans Nr. 25 der Stadt Schleswig Gebiet südlich der Straße "Ilensee" zwischen Werkstraße, der A.P. Møller Skolen und dem ehemaligen Bauhof

Begründung

3. Militärische Anlagen

Das Plangebiet liegt innerhalb des Bauschutzbereiches für den Flugplatz Jagel sowie im Wirkungsbereich militärischer Flugsicherungsanlagen.

Sollte das Aufstellen von Baukränen notwendig sein, ist dieses beim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, Infra I 3, zu beantragen. Beschwerden und Ersatzansprüche, die sich auf die vom Flugplatz/Flugbetrieb ausgehenden Emissionen wie z.B. Fluglärm beziehen, können nicht anerkannt werden.

4. Denkmalschutz

Das Plangebiet befindet sich an einem Südhang der ehemaligen Schleiniederung im Nahbereich des ehemaligen „Königshafens". Aufgrund der Lage ist sie archäologisches Interessensgebiet. Da in der direkten Umgebung archäologische Artefakte gefunden wurden, die in die archäologische Landesaufnahme eingetragen sind, muss anhand einer Voruntersuchung überprüft werden, ob durch die geplanten Maßnahmen archäologische Kulturdenkmale betroffen sind. Diese sind dann durch Ausgrabung zu sichern, bergen und zu dokumentieren. Bei den archäologischen Untersuchungen handelt es sich um eine kostenpflichtige Maßnahme und die für die Prospektion und ggf. Bergung und Dokumentation von archäologischen Denkmälern notwendigen Kosten sind gemäß Art. 6 des Europäischen Übereinkommens zum Schutz des archäologischen Erbes vom Verursacher – also vom Vorhabenträger – zu übernehmen.

1.1 Veranlassung der Aufstellung

Die Ratsversammlung der Stadt Schleswig hat in ihrer Sitzung am 11.07.2016 den Beschluss zur Aufstellung der 7. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 25 gefasst.

Grundlage für die Planung ist die im bisher rechtskräftigen B-Plan festgesetzte Sondergebietsfläche „Großflächiger Einzelhandel -Verbrauchermarkt-„, die bisher in keine Nutzung überführt werden konnte. Des Weiteren belegt die im Jahr 2015 erstellte Potenzialanalyse des Büros Dr. Lademann & Partner, dass an diesem Standort keine Einzelhandelsentwicklung favorisiert wird, so dass eine Nutzungsänderung in ein Mischgebiet eine bessere Entwicklung der Fläche erwarten lässt.