Planungs­dokumente: 10. Änderung Flächennutzungsplan Gemeinde Owschlag

Begründung

1. Anlass und Ziel der Planaufstellung sowie Planungserfordernis

Anlass

Die Bundesregierung Deutschland verfolgt das Ziel, den Anteil des Energieaufkommens aus regenerativen Energien bis zum Jahr 2020 auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen. Dazu hat der Gesetzgeber im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entsprechende wirtschaftliche Anreize geschaffen. Eine Form der Energiegewinnung aus regenerativen Energien ist die Stromerzeugung aus Solarenergie mit Photovoltaikanlagen.

Das Land Schleswig-Holstein stellt einen wichtigen Standort für die Energiegewinnung aus regenerativen Quellen in der Bundesrepublik Deutschland dar. Die Landesregierung hat daher das Ziel formuliert bis zum Jahr 2025 mindestens 37 Terrawattstunden aus Erneuerbaren Energien zu erzeugen.

Ein privater Investor ist mit dem Anliegen an die Gemeinde herangetreten, eine Fläche für die Gewinnung von Energie durch Photovoltaikanlagen in zwei Bauabschnitten zu entwickeln. Die Gemeinde begrüßt dieses Vorhaben und kommt damit den Zielen des Landes und der Bundesregierung zum Ausbau von regenerativen Energien nach.

Ziel

Mit der Aufstellung der 10. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Owschlag soll die Fläche planungsrechtlichen vorbereitet werden um sie für die Nutzung durch eine Photovoltaikanlagen zu entwickeln.

2. Planungsgrundlagen

2.1. Rechtsgrundlagen

Die 10. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Owschlag wird auf der Grundlage des Baugesetzbuches aufgestellt. Im Anhang sind die weiteren Gesetze und Verordnungen, die für die Aufstellung von Bauleitplänen zu beachten sind, in ihrer jeweils gültigen Fassung aufgeführt.

Gemäß § 2 Abs. 4 BauGB ist zusätzlich zur Planung auch eine Umweltprüfung durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Umweltprüfung sind in einem Umweltbericht nach § 2a BauGB dargelegt, der im Laufe des Verfahrens gesonderter Bestandteil dieser Begründung wird.