Planungs­dokumente: 7. Änderung des B-Plans Nr. 25 der Stadt Schleswig - "Gebiet südlich der Straße „Ilensee“ zwischen Werkstraße, der A.P. Møller Skolen und dem ehemaligen Bauhof "

Begründung

1. Entwicklung des Bebauungsplanes

1.1 Veranlassung der Aufstellung

Die Ratsversammlung der Stadt Schleswig hat in ihrer Sitzung am 11.07.2016 den Beschluss zur Aufstellung und Auslegung der 7. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 25 gefasst. Grundlage für die Planung ist die Festsetzung der nördlichen Fläche als Sondergebiet Großflächiger Einzelhandel -Verbrauchermarkt-, die bisher in keine Nutzung überführt werden konnte. Des Weiteren belegt die im Jahr 2015 erstellte Potenzialanalyse des Büros Dr. Lademann & Partner, dass an diesem Standort keine Entwicklung durch Einzelhandel favorisiert wird, so dass eine Nutzungsänderung in ein Mischgebiet eine bessere Entwicklung der Fläche erwarten lässt.

Die öffentliche Auslegung erfolgte in der Frist vom 04.08.2016 bis zum 06.09.2016.

Da die Untere Naturschutzbehörde das Fehlen einer Artenschutzrechtlichen Beurteilung beanstandete, musste aufgrund vorhandener Ruderalflächen sowie eines verlandeten Kleingewässers mit Schilfvegetation und Weidengebüschen, ein Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag für das Plangebiet erarbeitet werden. Der Fachbeitrag ist Inhalt der erneuten Auslegung.

1.2 Rechtsgrundlagen

Gemäß § 8 Abs. 2 BauGB sind Bebauungspläne aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln. Der Flächennutzungsplan der Stadt Schleswig wurde am 22.06.1998 beschlossen und am 13.07.1998 rechtsgültig. Für das Plangebiet weist der FNP eine Sonderbaufläche („SO“ gem. § 11BauNVO) mit der Zweckbestimmung -Großflächiger Einzelhandel- aus sowie ein Gewerbegebiet („G“ gem. § 8BauNVO).

Der Landschaftsplan der Stadt Schleswig stellt den Planbereich als bebaute Fläche dar. Als lineare Landschaftselemente sind am östlichen und westlichen Planungsrand hochwertige Knicks gekennzeichnet.

Als Kartengrundlage für den rechtlichen und topografischen Nachweis der Grundstücke dient die Abzeichnung der Katasterkarte im Maßstab 1 : 1000.

Gemäß § 4 a Abs. 3 BauGB wird die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange auf die Untere Naturschutzbehörde beschränkt sowie die Dauer der öffentlichen Auslegung und die Frist zur Stellungnahme auf 14 Tage verkürzt. Stellungnahmen können nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen abgegeben werden