Planungs­dokumente: Bebauungsplan Nr. 118 mit 13. Änderung F-Plan

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

1. Räumlicher Geltungsbereich/Lage im Raum

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 118 der Stadt Bad Oldesloe hat eine Größe von etwa 1,72 ha.

Der Geltungsbereich wird wie folgt begrenzt:

  • im Norden durch den Mittleren Trave-Stadtarm,
  • im Süden durch Wohnbauflächen, die Königstraße und den Kirchberg,
  • im Westen durch eine Parkanlage,
  • im Osten durch den Kirchhof der Peter-Paul Kirche und gemischte Bauflächen.

Der genaue Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 118 kann der Planzeichnung im Maßstab 1:500 entnommen werden.

Die Lage im Raum ist im Übersichtsplan des Bebauungsplanes verzeichnet.

2. Planungsanlass und -erforderlichkeit, bisherige Entwicklung und Planung

Um die brachgefallenen Grundstücke der Lebenshilfe (Königstraße 34), der ehemaligen Volkshochschule (Königstraße 33) und der Moog-Villa (Kirchberg 6a) zu revitalisieren, ist eine Neuordnung der städtebaulichen Situation erforderlich.

Hierzu hat die Stadt Bad Oldesloe im Jahre 2017/2018 einen Realisierungswettbewerb durchgeführt. Auf der Grundlage des Siegerentwurfes, der aus dem Realisierungswettbewerb hervorgegangen ist, soll nun der Rahmen für die Neubebauung festgelegt werden.

Da für den Ausbau der östlich angrenzenden Bebauung ebenfalls ein Planungsbedarf besteht, wurde dieser Bereich in den Geltungsbereich mit aufgenommen.

Weiterhin sind erhaltenswerte Gebäude zu berücksichtigen und auf das nördlich angrenzende FFH-Schutzgebiet der Trave Bezug zu nehmen.

Auf Grund eines Altlastenverdachtes im Bereich der westlich gelegenen städtischen Parkanlage und auf dem Grundstück der ehemaligen Volkshochschule wurde zudem der betroffene Bereich der Grünanlage in den Geltungsbereich aufgenommen, um die planungsrechtliche Situation auch hier zu klären.

2.1. Ziel und Zweck der Planung (§ 1 Abs. 3 Satz 1 BauGB)

Planungsziel

  • Planungsziel ist die Wiedernutzbarmachung von innerstädtischen Flächen für eine verträgliche Wohnnutzung und
  • das Klären und Ausräumen von altlastenverdächtigen Flächen.

Erfordernis der Aufstellung:

  • Für das beschriebene Gebiet und die geplanten Ziele sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

Folgende Einzelziele werden angestrebt:

  • Ausweisung Allgemeiner Wohngebiete durch Nachverdichtung im Innenbereich,
  • Angemessene Bebauung gem. Realisierungswettbewerb als stadtbildprägende „Stadtkrone“,
  • Berücksichtigung erhaltenswerter Gebäude,
  • Schaffung eines Schutzstreifens zur nördlich angrenzenden Trave (FFH-Gebiet) und
  • einer öffentlichen Wegeverbindung zwischen den Brücken über die Trave.

Der Bau- und Planungsausschuss hat in seiner Sitzung am 11.02.2019 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 118 „Königstraße“ beschlossen.