Planungs­dokumente: 21. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Schleswig

Begründung

3.3 Ver- und Entsorgung

Das Gebiet liegt am nördlichen Rand der bebauten Ortslage und ist vollständig versorgungstechnisch angebunden. Die interne Ver- und Entsorgungssituation wird entsprechend der Hochbauplanung ausgerichtet.

Die Abwasserbeseitigung erfolgt nach Maßgabe der ortsrechtlichen Bestimmungen im Trennsystem für Regen- und Schmutzwasser. Die Reinigung des Schmutzwassers aller Grundstücke erfolgt in der zentralen, städtischen Kläranlage.

Die Versorgung mit elektrischer Energie und mit Erdgas erfolgt aus dem Netz der Stadtwerke.

Die Hausmüll- und Abfallbeseitigung erfolgt gem. § 24 Abs. 6 der Abfallwirtschaftssatzung des Kreises Schleswig-Flensburg (AWS). Demnach sind die Abfallbehälter zur Entleerung am Rand der Erschließungsstraße so bereit zu stellen, dass das Abfuhrfahrzeug unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften an den Aufstellplatz heranfahren kann und das Laden und der Abtransport ohne Schwierigkeiten und Zeitverlust möglich ist (Straßenrandentsorgung). Die Zufahrt zu den Abfallbehälterstandplätzen ist insbesondere so auszulegen, dass ein Rückwärtsfahren nicht erforderlich ist. Hinsichtlich der Fahrzeuggrößen wird darauf hingewiesen, dass dreiachsige Müllsammelfahrzeuge eingesetzt werden. Für eine Abfallentsorgung mit größeren Abfallbehältern ab 770 Litern ist für die Behälterstandplätze § 24 Abs. 10 AWS zu beachten.

3.4 Denkmalschutz

Innerhalb des Geltungsbereiches der 21. Änderung des Flächennutzungsplanes und im näheren Umfeld sind keine Kulturdenkmale bekannt.

3.5 Natur und Landschaft

Das Feuerwehrareal wird im Norden durch das Gewerbegebiet „Ratsteich“, im Westen und im Süden durch ein geplantes Wohnbaugebiet begrenzt. Im westlich Anschluss an das geplante Wohnbaugebiet befindet sich der Rand des Schulwaldes.

Im Umweltbericht sind nähere Erläuterungen zu Natur und Landschaft aufgenommen. Ferner wird im Umweltbericht die Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung konkret dargestellt. Darüber hinaus werden dort artenschutzrelevante Aussagen zur möglichen Betroffenheit insbesondere von Brutvögeln, Fledermäusen und Reptilien (Zauneidechse) auf den Brach- und Gehölzflächen vorgetragen. Ein artenschutzrechtlicher Fachbeitrag liegt vor, der die Unbedenklichkeit des Vorhabens bestätigt.