Planungs­dokumente: Bebauungsplan Nr. 114

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

10.3. Überblick über die Beteiligung von Öffentlichkeit, Behörden und Nachbargemeinden und thematische Zusammenfassung der abwägungsrelevanten Stellungnahmen

Wird im weiteren Verfahren ergänzt.

10.4. Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Gem. § 47 f der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein (GO) „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ müssen Gemeinden bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese in angemessener Weise beteiligen. Die Gemeinden müssen daher besondere Verfahren entwickeln, die geeignet sind, die Interessen der Kinder und Jugendlichen aufzudecken. Da sich die (z.  T. abstrakten) Instrumente und Strukturen der Welt der Erwachsenen nur bedingt auf Kinder und Jugendliche übertragen lassen, sind insbesondere projektbezogene Beteiligungen, die sich auf konkrete Vorhaben erstrecken, sinnvoll.

Für die Planung von Spielplätzen nennt die DIN 18034 (2012-09) "Spielplätze und Freiräume zum Spielen" folgende Entfernungen und Einzugsradien als Orientierungswerte für eine gute fußläufige Erreichbarkeit von Spielplätzen:

  • Kleinkinder (bis 6 J.) ≤ 200 m (bis 6 min.), Einzugsradius ≤ 175 m
  • Kinder (6 - 12 J.) ≤ 400 m (bis 10 min.), Einzugsradius ≤ 350 m
  • Jugendliche (12 – 18 J.) ≤ 1.000 m (bis 15 min.), Einzugsradius ≤ 750 m.

Der nächstgelegene Spielplatz befindet sich nördlich zum Plangebiet an der Alten Ratzeburger Landstraße. Die fußläufige Entfernung zwischen diesem Spielplatz und dem Plangebiet (gemessen vom letzten Gebäude im Plangebiet der Variante 2 „Mäander“) beträgt über den Ziegeleiweg (vorausgesetzt, dass ein Fußweg über das Flurstück 44/3 eingerichtet wird) etwa 380 m, über die Alte Ratzeburger Landstraße und den Privatweg (Flurstück 44/39) etwa 540 m sowie über die Straße Am Hausteich etwa 680 m.

Aufgrund dieser großen fußläufigen Entfernungen zum bestehenden Spielplatz sieht die Planung vorerst die Integration eines weiteren Spielplatzes im künftigen Wohngebiet vor. Damit soll insbesondere Kindern und Kleinkindern ein fußläufig gut erreichbarer Spielplatz geboten werden.

Die Notwendigkeit wird im weiteren Planverfahren geprüft.

Des Weiteren ist davon auszugehen, dass

  • kleinere Kinder auf den eigenen Grundstücken spielen werden,
  • die städtebauliche Konzeption ausreichend Raum für Frei-, Garten- und Spielflächen für kleinere Kinder bieten,
  • die introvertiert liegende, verkehrsberuhigte Planstraße als Spielstraße - nach dem Motto: „Kinderspiele sind überall erlaubt“ - genutzt werden kann.

Eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird im weiteren Verfahren geprüft.

Diese Begründung des Bebauungsplanes Nr. 114 wurde von der Stadtverordnetenversammlung in der Sitzung am ................................... gebilligt.

Bad Oldesloe, ............................ Bad Oldesloe

- Der Bürgermeister -

Siegel

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(Bürgermeister)