Planungs­dokumente: 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 5/III der Gemeinde Damp für den Bereich "Ostseebad Damp - Südteil/ Ferienwohnen, Wochenendhäuser und Internat"

Begründung

2. Bestehende Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 5/III

Für den Teilbereich 1 sind im Wesentlichen Festsetzungen bzgl. der Art der baulichen Nutzung (Sondergebiet mit den Zweckbestimmungen 'Tankstelle' bzw. 'Wäscherei'), des Maßes der baulichen Nutzung (GR max. 300 m² bzw. max. 1.125 m², max. 1 bzw. 2 Vollgeschosse), der Bauweise (offene Bauweise) und der Baugrenzen im Bebauungsplan enthalten. Zudem sind in Teilbereichen Grünflächen (mit der Zweckbestimmung 'Parkanlage') festgesetzt.

Im Text (Teil B) sind einzelne Festsetzungen v.a. bzgl. der Dachneigung, der Erdgeschoßfußbodenhöhe, der Grundstückszufahrten und der Grünordnerischen Maßnahmen enthalten.

Für den Teilbereich 2 sind im Wesentlichen Festsetzungen bzgl. der Art der baulichen Nutzung (Sondergebiet mit der Zweckbestimmung 'Internat/Schule'), des Maßes der baulichen Nutzung (GRZ 0,40, GFZ 0,40, max. 1 Vollgeschoss), der Bauweise (offene Bauweise) und der Baugrenzen im Bebauungsplan enthalten.

Im Text (Teil B) sind einzelne Festsetzungen v.a. bzgl. der Dachneigung, der Erdgeschoßfußbodenhöhe, der Grundstückszufahrten und der Grünordnerischen Maßnahmen enthalten.

3. Geänderte Festsetzungen der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 5/III

Aus o.g. Gründen sollen die Festsetzungen des Bebauungsplans 5/III wie folgt geändert werden.

Im Teilbereich 1 werden die Zweckbestimmungen der Sondergebiete von 'Tankstelle' in 'Betriebstankstelle/Fahrdienst' und von 'Wäscherei' in 'Verteilerküche' geändert. Dies entspricht den aktuell vorhandenen und zukünftig geplanten Nutzungen. Zudem werden die Baugrenzen redaktionell an den vorhandenen Gebäudebestand angepasst.

Im Teilbereich 2 werden die Baugrenzen an die geplanten Anbauten angepasst. Zudem wird zukünftig eine abweichende Bauweise festgesetzt, nach der auch Gebäude über 50 m Länge zulässig sind, da die Gebäudelänge durch den östlichen Anbau auf ca. 53 m ansteigt.

4. Durchführung des Änderungsverfahrens gemäß § 13a BauGB

Grundlage des Verfahrens ist das Baugesetzbuch (BauGB) vom 03.11.2017 (BGBl. I, S. 3634) in der derzeit gültigen Fassung.

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Damp hat am 14.11.2017 die Aufstellung der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 5/III beschlossen. Die Aufstellung der Änderung des Bebauungsplanes soll nach dem Verfahren für die 'Bebauungspläne der Innenentwicklung' gemäß § 13a BauGB erfolgen. Die Voraussetzung für die Anwendung des beschleunigten Verfahrens für 'Bebauungspläne der Innenentwicklung' sind:

  • Der Bebauungsplan dient der Innenentwicklung, insbesondere durch Umnutzung und Verdichtung.
  • Die festzusetzende Grundfläche im Plangebiet liegt unter 20.000 m². Auch erfolgen im näheren Umfeld derzeit keine weiteren Bauleitplanungen, so dass entsprechend § 13a (1) Nr. 1 BauGB keine Flächen von Bebauungsplänen mitzurechnen sind, die in einem sachlichen, räumlichen und zeitlichen Zusammenhang stehen.
  • Durch den Bebauungsplan wird auch nicht die Zulässigkeit von Vorhaben begründet, die einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nach dem UVP-Gesetz bedürfen.
  • Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der in § 1 (6) Nr. 7b BauGB genannten Schutzgüter.

Die vorgenannten Voraussetzungen liegen für die Änderung dieses Bebauungsplanes vor.

Gemäߧ 13a (2) Nr. 1 i.V.m. § 13 (2) Nr. 1 BauGB wird von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 (1) und § 4 (1) BauGB abgesehen