Bebauungsplan "Hauptfeuerwache" (Nr. 298)

Verfahrensschritt

Frühzeitige Beteiligung Öffentlichkeit - § 3 (1) BauGB

Zeitraum

Noch 3 Tage  

Behörde

Stadt Flensburg

Planungsanlass

Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Versammlung am Dienstag, den 28. Juni um 18 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses, Rathausplatz 1, Flensburg, ein. 

Die Planung hat das Ziel den Standort für den Neubau der Hauptfeuerwache und einen Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Jürgensby festzulegen und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr und Rettungsdienste zu sichern.

Außerdem sollen Flächen für Verwaltungs- und Büronutzungen entstehen.

Für das Gebäude hat es einen Wettbewerb gegeben, dessen Ergebnis bereits auf Sanierungstreff am 2.Februar vorgestellt worden ist.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Ansprechperson

Dipl.-Ing. Martin Löwe

Tel. 0461 / 85-4183

Stadtplanung@flensburg.de

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Stellungnahme #1002

Verfasser*in: Privatperson
Eingereicht am:

Der Bebauungsplan hat den Titel "Hauptfeuerwache". Dies finde ich missweißend, denn laut Aussage des Geschäftsführers der IHRSan und der Chefplanerin der Stadt sind etwa 1/3 für öffentliche Verwaltung/Rathaus vorgesehen und geplant.

Die aus dem Wettbewerb hervorgehenden Abbildungen zeigen massivste Baukörper und Blockrandbebauung des gesamten Karrees. Mit einem acht Geschosse hohen Turm. Es entsteht der Eindruck eines überdimensionierten und prestigeträchtigen Gebäudes, welches in keinster Weise Bezug zu seiner Umgebung nimmt und sich nicht einpasst. Auch die fehlende Gliederung in der Fassade und die gewählten Materialien hinterlassen keinen guten Eindruck auf mich.
Es stellt sich die Frage, ob eine Kombination Hauptfeuerwache und Stadtverwaltung eine gute Idee ist.

Das ganze Vorhaben ist öffentlich nicht präsent. Selbst Menschen mit politischem Interesse kennen es meist nicht.

Fragen:

1) Warum schafft es die Stadt nicht, ein so markantes und großes Vorhaben besser in die Öffentlichkeit zu bringen?

2) Wäre es bei so einer Vorhabensgröße nicht angebracht eine eigene Website mit Beteiligungsmöglichkeit einzurichten?

3) Warum werden Techniken wie VR und AR nicht eingesetzt, um das Vorhaben visuell verständlich zu machen?

4) Wo finden die Bürger*innen Informationen in einfacher Sprache?

5) Wie sieht die Finanzierung aus, wenn ein großer Teil des Gebäudes von der Stadtverwaltung genutzt wird?

6) Wie sieht die CO2 Bilanz des Baues aus?

7) Wie nimmt das Gebäude Bezug zum sich entwickelnden Stadtteil "Bahnhofsumfeld"?

8) Warum wird nicht kleiner gedacht? Ist es in Anbetracht der Klimasituation und anderer Krisen nicht angebracht kleiner zu denken und zurückhaltender zu bauen?

Link:
https://www.foerde.news/blaulicht/so-koennte-flensburgs-neue-berufsfeuerwehr-aussehen.html

Roald Christesen, Flensburg

Stellungnahme #1001

Verfasser*in: Privatperson
Eingereicht am:

Ich erneuere meinen Vorschlag, unter der geplanten Hauptfeuerwache eine öffentliche Tiefgarage vorzusehen. Eine Tiefgarage für die Beschäftigten ist ohnehin geplant, sie müsste nur erweitert werden.

Angesichts der laufenden Gerichtsverfahren um die Planungen am Bahnhofswald ist es absolut nicht ausgemacht, dass das dort geplante Parkhaus jemals realisiert werden kann. Unter der Hauptfeuerwache ist reichlich Platz für eine öffentliche Tiefgarage, die den Bedarf für PKW-Fahrer zum Bahnhof und für eine Quartiersgarage abdecken kann. Sie ist die beste und nächstliegende noch bestehende Alternative zu dem möglicherweise scheiternden Parkhaus am Bahnhofswald und zudem eine, die es ermöglicht, den Wald zu erhalten. Dazu kann so die Bahnhofstraße im südlichen Abschnitt weiter als Einbahnstraße geführt werden. Dadurch können die Bäume am Rand des Carlisle-Parks erhalten werden, die einer Erweiterung der Bahnhofstraße zum Opfer fallen würden.

Stellungnahme #1000

Verfasser*in: Privatperson
Eingereicht am:

Förderung Biodiversität und Stadtnatur Bahnhofsumfeld

Rund um das Gebiet Sandberg / Bahnhofsumfeld gab es immer größere Mauerseglervorkommen. Leider ist auch hier ein starker Rückgang der Gebäudebrüter durch Verlust der Brutplätze wie fast überall in Flensburg und anderen Städten zu beobachten. Hauptgründe sind neben dem Insektenrückgang / Verlust der Nahrungsgrundlage vor allem die energetischen Sanierungen. Der Artenschutz wird in vielen Fällen mißachtet, Ersatzmaßnahmen werden nicht artgerecht umgesetzt, da häufig ein ein großes Defizit an spezifischen Kenntnissen der Gebäudebrüter bei Bauherren, Wohnungsbaugesellschaften, Architekten etc. besteht. Ich halte es für sehr sinnvoll, am Neubau der Feuerwache sowie an den weiteren Neubauten wie Parkhaus neben den geplanten Fassadenbegrünungen etc. ebenfalls geignete Maßnahmen für Mauersegler und andere gebäudebewohnende Arten zu integrieren. In anderen Städten konnte so schon die Artenvielfalt und Bestandsentwicklung der Gebäudebrüter sehr gefördert werden.

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